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Mechernich: Verkehrsstörung in Bad Münstereifel-Kirspenich

Ein 25-jähriger Mann wurde nach gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung in Gewahrsam genommen.

Foto: Depositphotos

Bad Münstereifel (ost)

Am Dienstag um etwa 18.35 Uhr ereignete sich im Bereich Gutenbergweg / Kirchheimer Straße in Bad Münstereifel-Kirspenich ein gefährlicher Vorfall im Straßenverkehr. Eine 46-jährige Autofahrerin aus Bad Münstereifel war mit ihrem Fahrzeug auf der Kirchheimer Straße in Richtung Bad Münstereifel unterwegs. Als sie sich der Einmündung Gutenbergweg näherte, sah sie einen 25-jährigen Mann aus Mechernich, der sich zu Fuß auf der Fahrbahn befand. Trotz mehrmaligem Hupen bewegte sich der Mann nicht von der Straße. Stattdessen drehte er sich um und warf einen unbekannten Gegenstand auf das Auto. Nach ersten Informationen wurde das Fahrzeug nicht beschädigt. Der Mann flüchtete daraufhin zu Fuß in eine unbekannte Richtung. Bei der sofortigen Fahndung wurde der 25-Jährige kurze Zeit später im Bereich der Straße „Gutenbergweg“ gefunden. Es stellte sich heraus, dass er zuvor mehrere Verkehrsschilder in der Nähe eines Bahnübergangs an der Kirchheimer Straße beschädigt und gestohlen hatte. Aufgrund des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der Sachbeschädigung wurde er festgenommen. Er leistete erheblichen Widerstand, als er körperlich gegen die Durchsuchung ankämpfte und schließlich zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Auch im Polizeigewahrsam setzte er sein aggressives Verhalten fort, indem er die Polizeibeamten trat und angriff. Zwei Beamte wurden getroffen, blieben aber unverletzt. Außerdem beleidigte er die Einsatzkräfte fortlaufend. Ein Drogenvortest konnte nicht ausgewertet werden, da der Mann während des Tests biss und ihn beschädigte. Es wurden Strafanzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 49.610 Männer im Jahr 2022 und 51.099 Männer im Jahr 2023 erfasst wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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