35-Jähriger muss Blutprobe abgeben, erhebliche Menge Drogen in der Beintasche führen zur Festnahme.
Meckenheim: Trunkenheitsfahrt in Swisttal-Heimerzheim

Bonn (ost)
Aufgrund eines Streits zwischen Nachbarn wurden Streifenwagen der Polizeiwachen Rheinbach/Meckenheim und Duisdorf am Dienstagabend (26.05.2026) gegen 22:10 Uhr in die Ahrstraße nach Swisttal-Heimerzheim gerufen. Vor Ort trafen die Beamten zunächst auf drei beteiligte Personen. Zusätzlich erschien ein 35-jähriger Mann mit seinem E-Scooter, der angeblich auch in den Streit verwickelt war, bevor die Polizei eintraf.
Da der Mann ein Messer am Hüftgürtel trug, wurde er von den Beamten zuerst zu Boden gebracht und festgehalten. Bei der Durchsuchung seiner Hosentaschen stellte sich heraus, dass er etwa 210 Gramm Methamphetamin bei sich hatte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab zudem einen Wert von etwa 1,3 Promille. Da der Verdächtige zuvor mit seinem E-Scooter unterwegs war, wurde ihm im Polizeipräsidium eine Blutprobe entnommen.
Der Beschuldigte, der bereits mehrmals wegen ähnlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten und verurteilt worden war, wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeipräsidium gebracht. Ihn erwarten nun Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Trunkenheit am Steuer und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367, während es 2023 57.879 Verdächtige gab. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








