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Meckenheim: Zeugenaufruf nach Unfallflucht

Die Bonner Polizei sucht Zeugen nach einer Verkehrsunfallflucht in Meckenheim. Eine 55-jährige Pedelec-Fahrerin wurde von zwei Personen auf einem E-Scooter verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Foto: unsplash

Meckenheim (ost)

Die Polizei in Bonn sucht nach Zeugen einer Verkehrsunfallflucht, die sich am Montagabend (21.09.2026) in Meckenheim ereignet hat.

Ein 55-jähriger Pedelec-Fahrer war gegen 18:50 Uhr auf dem Weg entlang der Gudenauer-Allee von der Heinz-Gottschalk-Straße in Richtung Siebengebirgsring unterwegs. In einer Rechtskurve kamen ihm im Bereich des Kreisverkehrs zwei Männer auf einem E-Scooter entgegen. Der Mann stürzte, verletzte sich und wurde ins Krankenhaus gebracht. Ob es zu einer Kollision der Fahrzeuge kam oder ob der Mann dem E-Scooter auswich, ist bisher unbekannt. Die beiden Männer entfernten sich nach dem Unfall vom Ort des Geschehens.

Der 55-Jährige gab an, dass einer der Männer etwa 40 Jahre alt und von mittlerer Statur war. Mindestens einer der beiden war tätowiert.

Als der Rettungsdienst eintraf, winkte ein unbekannter Mann den Rettungswagen heran und verließ dann den Ort. Ob er am Unfall beteiligt war, ist noch unklar. Er wird wie folgt beschrieben:

Etwa 35 bis 40 Jahre alt, ca. 1,85m – 1,90m groß, kräftig, rundes Gesicht, sehr kurze braune Haare, Ohrring am rechten Ohr, sprach akzentfrei Deutsch

Das Verkehrskommissariat 2 der Bonner Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zu den beteiligten Männern haben, sich unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an vk2.bonn@polizei.nrw.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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