Ein 25-jähriger benötigte medizinische Hilfe und wurde mit offenen Haftbefehl festgenommen. Er muss eine Restfreiheitsstrafe von 389 Tagen verbüßen.
Medizinisches Hilfeersuchen im Kölner Hauptbahnhof führt zu Haftantritt

Köln (ost)
Am Sonntagabend (8. Februar) benötigte ein 25-jähriger deutsch-marokkanischer Staatsangehöriger im Hauptbahnhof Köln medizinische Hilfe. Die Bundespolizei reagierte sofort und entdeckte dabei einen offenen Haftbefehl.
Der Mann wurde am Abend im Bahnhof gefunden und sagte den Bundespolizisten, dass er Schmerzen habe und ärztlich versorgt werden müsse. Die Beamten riefen daraufhin den Rettungsdienst und brachten den 25-Jährigen in die Diensträume der Bundespolizei.
Bei der folgenden Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl vorlag. Er muss aufgrund eines Raubdelikts eine Restfreiheitsstrafe von 389 Tagen absitzen.
Nach der medizinischen Behandlung im Krankenhaus übergaben die Einsatzkräfte den Mann der Justizvollzugsanstalt.
Quelle: Presseportal








