Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Meerbsuch: Polizei setzt Schusswaffe ein

Ein 23-jähriger Mann griff Polizisten mit einem Messer an. Die Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Meerbsuch (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, der Polizei Düsseldorf und der Polizei Rhein-Kreis Neuss.

Nachdem ein 23-jähriger Mann am Mittwochabend (09.09.) gegen 20:30 Uhr bei einem Vorfall mit der Polizei die Beamten angegriffen hatte, wurde er durch einen Schuss aus einer Dienstwaffe verletzt.

Ersten Informationen zufolge klingelte der Mann an der Polizeiwache Meerbusch und wollte den Fund von Molotow-Cocktails in der Nähe der Wache melden. Eine Streifenwagenbesatzung wurde gerufen, um sich den Fundort in der Holbeinstraße anzusehen. Bei ihrer Ankunft zog der Mann ein Messer und griff die Beamten an. Diese griffen zur Schusswaffe und konnten den Angriff abwehren. Der 23-Jährige wurde durch den Schuss verletzt und von den Beamten bis zum Eintreffen von Notarzt und weiteren Rettungskräften versorgt. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach einer Operation besteht derzeit keine Lebensgefahr.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gehen Staatsanwaltschaft und Polizei davon aus, dass der 23-Jährige in einem suizidalen Akt gehandelt hat.

Aus Gründen der Neutralität hat das PP Düsseldorf die weiteren Untersuchungen übernommen.

Für Rückfragen von Medienvertretern wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75, und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24