Ein Lastwagen wurde mit Buntmetall beladen geraubt. Zwei Verdächtige wurden festgenommen.
Meerbusch: Lastwagen geraubt unter Waffendrohung

Jülich/Meerbusch (ost)
Aufgrund von örtlichen Bezügen teilen wir die Pressemitteilung der Polizei Düren:
In der Nacht zum Dienstag (17.02.2026) ereignete sich ein schwerer Raubüberfall am Lahnweg. Unbekannte Täter hatten es offensichtlich auf Buntmetall abgesehen und stahlen einen entsprechend beladenen Sattelauflieger.
Nach den bisherigen Informationen befand sich ein 46-jähriger polnischer Mann gegen 23:50 Uhr mit seinem Lastwagen am Lahnweg, als er von mehreren dunkel gekleideten und maskierten Personen überfallen wurde. Einer der Täter bedrohte ihn mit einer Schusswaffe. Danach flüchteten die Täter mit dem gestohlenen Sattelauflieger voller Buntmetall vom Tatort.
Der Überfallene lief daraufhin zu einem nahegelegenen Wohnhaus, von wo aus die Polizei informiert wurde.
Im Zuge der sofortigen Fahndung, an der unter anderem ein Polizeihubschrauber beteiligt war, wurde der gestohlene Lastwagen im Bereich Krefeld gefunden. Die dortigen Beamten nahmen daraufhin vorläufig zwei Verdächtige – einen 32-jährigen und einen 29-jährigen – in Meerbusch fest.
Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Beteiligten und den Hintergründen der Tat sind noch im Gange.
Bei der vorläufigen Festnahme der Verdächtigen wurde einer von ihnen durch den Schuss eines Polizeibeamten und eines Diensthunds verletzt. Es besteht keine Lebensgefahr. Aus Neutralitätsgründen führt die Polizei Duisburg die Ermittlungen zum Schusswaffengebrauch unter der Aufsicht der Staatsanwaltschaft Düsseldorf.
Fragen bitte an:
Polizei Düren
Pressestelle
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Fax: 02421 949-1199
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








