Die Polizei ahndete 192 Verstöße bei 1.642 kontrollierten Fahrzeugen. Ein Fahrer droht ein Fahrverbot. Überhöhte Geschwindigkeit bleibt Hauptunfallursache.
Menden/Balve: Geschwindigkeitskontrollen in Balve und Menden

Menden/Balve (ost)
Heute hat die Polizei das Tempo in Balve und Menden überprüft. Insgesamt wurden 1.642 Fahrzeuge kontrolliert. Das Ergebnis: 192 Verstöße wurden festgestellt. Ein Autofahrer könnte ein Fahrverbot erhalten.
In Beckum errichteten die Einsatzkräfte zwischen 07:30 Uhr und 12:30 Uhr eine ESO-Lichtschrankenmessstelle an der Arnsberger Straße. Von den 932 gemessenen Fahrzeugen wurden 94 mit Verwarnungsgeldern belegt. Gegen zwölf Fahrer wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet. Der unrühmliche Spitzenreiter – ein Pkw mit MK-Kennzeichen – passierte die Messstelle innerhalb der geschlossenen Ortschaft mit 62 km/h anstelle der erlaubten 30 km/h.
Die Kontrollen verlagerten sich dann nach Menden. An der Spessartstraße wurde von 07:20 Uhr bis 09:40 Uhr ein Radargerät eingesetzt. Viele Verkehrsteilnehmer hielten sich nicht an das Tempolimit. Bei 240 gemessenen Fahrzeugen stellten die Beamten 52 Verwarnungsgelder und neun Ordnungswidrigkeitenanzeigen fest. Ein Pkw-Fahrer aus dem Kreis Unna fuhr mit 64 km/h in der 30er-Zone. Neben einem Bußgeld droht ihm ein Fahrverbot.
Die dritte Messung fand von 10:00 Uhr bis 12:50 Uhr in der Wilhelmstraße in Menden statt. Mit Radar wurden 470 Fahrzeuge überprüft. Das Ergebnis war hier moderater: Die Polizei verhängte 25 Verwarnungsgelder. Schwere Verstöße im Anzeigenbereich blieben aus. Der höchste gemessene Wert lag bei einem Pkw (MK) mit 45 km/h bei erlaubten 30 km/h.
Die Polizei betont: Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle. Die Kontrollen werden unangekündigt fortgesetzt. (dill)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 55296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11172 und die Leichtverletzten 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








