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Menden: Diebe und E-Scooter

Ein betrunkener Autofahrer ohne Führerschein wurde gestoppt, während ein Jugendlicher mit einem manipulierten E-Scooter erwischt wurde.

Foto: Depositphotos

Menden (ost)

Ein Polizeiauto bemerkte heute Nacht, kurz nach Mitternacht, an der Fasanenweg ein Auto ohne Heckscheibe. Ein Müllsack verdeckte das Nummernschild. Der Fahrer fuhr am Kreisverkehr Fasanenweg/Hermann-Löns-Straße links an der Insel vorbei und bog in die Hermann-Löns-Straße ab. Auf seiner schlängelnden Route berührte das Auto einen Bordstein. Die Polizisten stoppten die Fahrt. Der schwankende und lallende Fahrer besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Der 45-jährige Mendener wurde bereits mehrmals innerhalb weniger Wochen betrunken am Steuer erwischt, obwohl er keine Fahrerlaubnis hat. Die Polizei brachte ihn zur Wache, wo ein Arzt Blutproben entnahm. Dabei beschimpfte der Mann die Polizisten und den Arzt. Die Polizei stellte den Autoschlüssel sicher, um weitere Straftaten zu verhindern.

Am Montagabend bemerkte eine Polizeistreife auf der Schlittenbacher Straße einen E-Scooter-Fahrer, der deutlich schneller als 50 km/h fuhr – obwohl E-Scooter eigentlich nur für maximal 20 km/h zugelassen sind. Daher erlischt der Versicherungsschutz. Die Polizisten informierten die Eltern des 16-Jährigen, stellten den E-Scooter für weitere Untersuchungen auf mögliche Manipulationen oder Umbauten sicher und erstatteten Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Polizei weist erneut darauf hin, dass es Regeln für E-Scooter gibt. Die Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen sollten sich unbedingt damit befassen. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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