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Menden: Erpressung nach Bildversand

Ein Mann wurde nach dem Austausch von Bildern erpresst und zum Kauf von Gutscheinkarten genötigt. Die Polizei warnt vor dieser Masche und empfiehlt Vorsicht im Umgang mit persönlichen Bildern.

Foto: unsplash

Menden (ost)

Ein 67-Jähriger wurde nach dem Austausch von intimen Bildern um einen Geldbetrag im vierstelligen Bereich betrogen. Über WhatsApp erhielt er von einer unbekannten Nummer das Bild einer Frau und sie kommunizierten über den Messenger. Der Mann aus Menden sandte auch intime Fotos. Die unbekannte Person nutzte diese und erpresste Geld. Der Mann wurde gezwungen, Gutscheinkarten zu kaufen. Als er sich weigerte zu zahlen, meldete sich eine neue Nummer. Diese Person gab sich als Anwalt der Frau aus und drohte mit Gefängnis, falls er nicht weiter zahlte. Daraufhin brach der Mann den Kontakt ab und informierte die Polizei, die nun ermittelt und vor dieser Masche warnt. Es gibt immer wieder Anzeigen, nachdem eine unbekannte Person, die sich attraktiv und freundlich gibt, Interesse über soziale Netzwerke zeigt und Geld verlangt. Die Polizei empfiehlt besondere Vorsicht im Umgang mit eigenen Bildern. Im Zweifelsfall: 110. (lubo)

Quelle: Presseportal

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