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Menden: Internetbetrug aufgedeckt

Betrüger nutzen gefälschte Anzeigen, um Opfer zur Geldüberweisung zu bewegen. Vorsicht im Umgang mit persönlichen Daten und Geldtransfers im Internet.

Foto: Depositphotos

Menden (ost)

Am Samstagmorgen wurde einer 69-jährigen Frau in der Innenstadt die Geldbörse gestohlen. Nach ihren Angaben zahlte sie in einem Bekleidungsgeschäft für Waren. Als sie in einem anderen Laden bezahlen wollte, bemerkte sie, dass ihre Geldbörse nicht mehr in ihrer Handtasche war. Die Polizei warnt weiterhin vor Taschendieben und empfiehlt, Wertsachen nah am Körper zu tragen – beispielsweise in den Innentaschen von Jacken oder Mänteln. (cris)

Im Internet verdienen vor allem Betrüger schnell Geld. Sie überreden ihre Opfer, ihnen Ausweisdaten und zunächst wenig, dann immer mehr Geld zu überweisen. Ein Einwohner von Meinerzhagen stieß auf eine Anzeige im Netz. Diese versprach eine magische Geldvermehrung. Der Meinerzhagener transferierte Geld. Seine Bank blockierte die Überweisung, sodass zunächst kein finanzieller Schaden entstand. Was ihm jedoch nicht zurückgegeben werden konnte, waren die Ausweiskopien, die er per E-Mail gesendet hatte. Mit diesen Daten können Betrüger erheblichen Schaden anrichten. Der Meinerzhagener erstattete Anzeige bei der Polizei. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen im Jahr 2023 auf 1.897 im Vergleich zu 1.633 im Jahr 2022. Besonders auffällig ist die hohe Anzahl von nicht-deutschen Verdächtigen, die im Jahr 2023 bei 1.520 lag. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 registrierte Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der gemeldeten Fälle von 29667 auf 21181. Im Jahr 2023 wurden 8126 Fälle gelöst, wobei 7062 Verdächtige identifiziert wurden. Darunter waren 4726 männliche und 2336 weibliche Verdächtige, sowie 2159 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 gemeldeten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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