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Menden: Motorradfahrer flüchtet nach Unfall

Die Polizei sucht Zeugen für eine Unfallflucht am Samstagnachmittag, bei der ein Motorradfahrer beteiligt war. Der Mann verursachte einen Unfall, flüchtete und hinterließ einen erheblichen Sachschaden.

Foto: Depositphotos

Menden (ost)

Nach einem Hit-and-Run am Samstagnachmittag sucht die Polizei nach einem bisher unbekannten Motorradfahrer. Der Mann war wahrscheinlich zu schnell unterwegs, verursachte einen Unfall und floh dann vom Unfallort, obwohl er möglicherweise verletzt ist.

Der Vorfall ereignete sich gegen 16:35 Uhr auf der Dechant-Röper-Straße auf Höhe der Hausnummer 50. Nach Aussagen von Zeugen fuhr der Motorradfahrer bergab. In der dortigen 30er-Zone war er anscheinend mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Er geriet auf die Gegenfahrbahn, wo ihm das Unfallopfer mit ihrem Auto entgegenkam.

Die Fahrerin berichtete, dass der Motorradfahrer abrupt bremste, wodurch sich seine Maschine querstellte und er stürzte. Das Motorrad prallte gegen das Auto und verursachte erheblichen Sachschaden. Direkt nach dem Sturz stand der Mann wieder auf, richtete sein blaues Motorrad auf und floh auf dem Motorrad in Richtung Schwittersweg. Die Zeugin gab an, dass der Flüchtige sich möglicherweise leicht bei dem Sturz an der Hüfte oder ähnliches verletzt haben könnte.

Der Motorradfahrer war etwa 20 bis 30 Jahre alt, komplett dunkel gekleidet, trug einen Helm und fuhr ein blaues Motorrad. Am Unfallort sicherten Polizisten Spuren, darunter einen LED-Blinker sowie ein Teil eines Fußhebels, die eindeutig dem flüchtigen Motorrad zugeordnet werden können.

Die Polizei bittet nun um Unterstützung: Zeugen, die Hinweise auf den Unfallverursacher oder das beschädigte blaue Motorrad geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiwache Menden unter der Telefonnummer 02373/9099-0 in Verbindung zu setzen. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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