14-Jähriger mit Messer bedroht. Polizei ermittelt wegen Bedrohung, Körperverletzung und Waffengesetzverstoß nach Vorfall in Delecker Straße.
Menden: Räuberische Erpressung in Hüsten

Arnsberg (ost)
Ein 14-Jähriger wurde mit einem Messer bedroht.
Gestern erhielt die Polizeiwache Arnsberg Informationen über einen Raubüberfall in der Delecker Straße in Hüsten. Dies geschah am Dienstagabend gegen 18:00 Uhr. Der Betroffene, ein 14-jähriger Junge aus Hüsten, traf zunächst auf zwei Bekannte. Es handelte sich um einen 15-jährigen Jungen aus Menden und einen 14-jährigen Jungen aus Hüsten. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen den Beteiligten. Daraufhin griffen der 14- und 15-jährige Beschuldigte den Betroffenen an. Unter Androhung von weiterer Gewalt forderte der 15-jährige Mendener den Betroffenen auf, sein Handy und seinen Rucksack herauszugeben. Weitere Informationen zufolge hielt der 14-jährige Beschuldigte dem Betroffenen während des Vorfalls ein Butterflymesser vor den Bauch und drohte, es einzusetzen. Nach Angaben des Betroffenen traf er am Abend zuvor am selben Ort bereits auf die beiden Beschuldigten und eine weitere unbekannte Person. Der 15-jährige Beschuldigte und die unbekannte Person griffen auch hier den Betroffenen an. Der 14-jährige Betroffene wurde leicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung, räuberischer Erpressung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 wurden 4163 nicht-deutsche Verdächtige gezählt. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen in Deutschland im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








