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Menden: Taschendiebe in Hemer aktiv

Am Samstagmorgen wurden in Hemer Geldbörsen gestohlen. Die Polizei warnt vor Taschendieben und rät zur Vorsicht.

Foto: Depositphotos

Hemer (ost)

Am Samstagmorgen griffen Diebe in Hemer zu. Zwischen 10.30 und 11 Uhr wurden einer 83-jährigen Frau in einem Geschäft am Neuen Markt/Hauptstraße und einer 65-jährigen Frau in einem Discounter an der Elsa-Brandström-Straße die Geldbörsen gestohlen. Die 65-Jährige erinnerte sich an eine „Berührung“ mit einer anderen Kundin. Die Unbekannte ist dick, wird auf 35 bis 45 Jahre geschätzt und hat braune Haare bis zur Schulter. Beide Frauen hatten ihre Geldbörsen in Hand- oder Umhängetaschen aufbewahrt. Vor diesen Vorfällen gab es zwei weitere Diebstähle sowie einen Trickbetrug in Menden. Die Polizei empfiehlt dringend, Wertsachen eng am Körper zu tragen – am besten in Innentaschen von Jacken oder Mänteln. Die Täter wissen, dass Kunden ihre Geldbörsen gerne im Einkaufswagen ablegen oder an den Haken hängen – mit oder ohne Korb oder Handtasche. Das Vertrauen in den heimischen Discounter „um die Ecke“ ist groß. Doch niemand behält seinen Einkaufswagen immer im Blick und die Diebe gehen sehr geschickt vor. Die Täter müssen ihre Opfer nur lange genug beobachten, um dann im entscheidenden Moment schnell und geübt zuzugreifen. Die PIN darf keinesfalls zusammen mit der Bankkarte im Portemonnaie aufbewahrt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 1.633 auf 1.897 an. Dabei waren die meisten Verdächtigen männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 39.519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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