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Menden: Vollsperrung nach Auffahrunfall

Motorradfahrer im Kreisverkehr verletzt. Ein 58-jähriger Unnaer wurde bei einem Auffahrunfall verletzt. Die Westtangente war kurzzeitig gesperrt.

Foto: Depositphotos

Menden (ost)

Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag auf der Westtangente. Ein 58-jähriger Fahrer aus Unna musste sein Auto abrupt bremsen. Ein 33-jähriger Fahrer aus Kamen fuhr auf ihn auf. Der Rettungsdienst behandelte den verletzten 58-jährigen Unnaer und brachte ihn zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der 33-jährige Autofahrer musste Blutproben abgeben. Die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein und untersagte ihm die Fahrt mit führerscheinpflichtigen Fahrzeugen. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 10.000 Euro. Die Westtangente war kurzzeitig voll gesperrt. Später wurde der Verkehr von der Polizei einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Feuerwehr kümmerte sich um auslaufende Betriebsstoffe.

Am Kreisverkehr Lendringser Hauptstraße/Bieberberg kollidierten gegen 14 Uhr ein Motorradfahrer und ein Lieferwagen. Ein 57-jähriger Motorradfahrer befand sich bereits im Kreisverkehr. Ein 25-jähriger Fahrer aus Menden wollte in den Kreisverkehr einfahren. Er gab an, dass der Motorradfahrer geblinkt habe, weshalb er losgefahren sei. Allerdings bog der Motorradfahrer nicht in Richtung Bieberberg ab, sondern blieb im Kreisverkehr, was zu dem Zusammenstoß führte. Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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