Eine Regionalbahn kollidierte mit einem Pkw an einem Bahnübergang, eine Person wurde schwer verletzt und in eine Spezialklinik geflogen.
Menzelen: Schwerer Zugunfall in Alpen

Alpen (ost)
Einsatzstichwort: H3
Meldebild: Person in Zwangslage
Datum: 18. Februar 2026
Uhrzeit: 17:02 Uhr
Einsatzort: Jägerruh, Alpen
Beteiligte Einheiten: Feuerwehr Alpen
Vor Ort ereignete sich an einem Bahnübergang eine Kollision zwischen einer Regionalbahn und einem Auto. Der Zug, der auf dem Weg nach Xanten war, kollidierte mit dem Auto und zog es etwa 120 Meter mit. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich der Fahrer des Autos bereits aus dem Fahrzeug befreit, mit dem er alleine unterwegs war. Die Einsatzkräfte versorgten die schwer verletzte Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und Notarztes. Anschließend wurde die Person mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
Insgesamt befanden sich 35 Passagiere im Zug, die vom Rettungsdienst und der Feuerwehr betreut wurden. Zwei Personen wurden im Zug verletzt und medizinisch versorgt. Eine dieser Personen wurde in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Der Lokführer und die beiden Zugbegleiterinnen blieben unverletzt. Die Einsatzkräfte begleiteten die Passagiere mit ihrem Gepäck zu einem von der Rhein-Ruhr-Bahn bereitgestellten Bus.
Alle drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen wurden alarmiert. Insgesamt waren 54 freiwillige Einsatzkräfte am frühen Abend in Menzelen im Einsatz.
Nach Abschluss der Maßnahmen konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








