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Merzenich: Dooring-Unfall auf der Kreuzstraße

Eine Pedelec-Fahrerin wurde leicht verletzt, als sie mit einem parkenden Pkw kollidierte. Die Polizei gibt Tipps zur Vermeidung solcher Unfälle.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Am Dienstagnachmittag (28.04.2026) ereignete sich auf der Kreuzstraße ein Unfall zwischen einer Pedelec-Fahrerin und einem Pkw. Die Pedelec-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Um 16:25 Uhr fuhr eine 42-jährige Frau aus Merzenich mit einem Pedelec die Kreuzstraße entlang, von der Arnoldsweilerstraße in Richtung Bismarckstraße. Zur gleichen Zeit parkte ein Pkw am rechten Fahrbahnrand in Richtung Bismarckstraße, in dem eine 37-jährige Frau aus Düren auf dem Fahrersitz saß. Diese öffnete die Fahrertür und die Pedelec-Fahrerin, die von hinten kam, kollidierte damit. Daraufhin stürzte sie und zog sich leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie in ein nahegelegenes Krankenhaus.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei Düren noch einmal betonen: Dooring-Unfälle können vermieden werden. Für mehr Achtsamkeit beim Aussteigen gibt es eine einfache und effektive Methode: den „Holländischen Griff“. Dabei öffnen Sie die Autotür nicht mit der Hand, die der Tür am nächsten ist, sondern mit der anderen Hand. Dadurch drehen Sie sich automatisch nach hinten und Ihr Sichtfeld wird erweitert. Durch einen Schulterblick können Radfahrer frühzeitig erkannt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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