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Meschede: Schlägerei am Hennesee

Mehrere Personen prügelten sich am Anleger der EMS Hennesee. Polizei unterbindet die Schlägereien und sucht nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Meschede (ost)

Früh am Morgen um 03:10 Uhr erhielt die Polizeileitstelle in Meschede mehrere Notrufe. Die Anrufer berichteten von einer Schlägerei zwischen 30 – 50 Personen am Anleger der EMS Hennesee. Die Polizei reagierte sofort und schickte mehrere Streifenwagen los. Als die Polizisten am Einsatzort ankamen, sahen sie, dass sich mehrere Personen in kleinen und größeren Gruppen prügelten. Einige Personen flüchteten, als die Polizei eintraf. Dank des großen Polizeiaufgebots konnten die Schlägereien schließlich gestoppt werden. Erste Untersuchungen vor Ort ergaben, dass auf dem Fahrgastschiff EMS Hennesee eine Feier stattgefunden hatte. Am Ende der Veranstaltung wurde eine Person, die zuvor durch aggressives Verhalten aufgefallen war, vom Sicherheitsdienst des Schiffes des Platzes verwiesen. Einige Partygäste, die mit dieser Maßnahme nicht einverstanden waren, solidarisierten sich mit der Person. Diese warfen Steine vom Ufer auf das Schiff. Dabei wurden mindestens 5 Fensterscheiben zerstört. Danach kam es zu weiteren Schlägereien rund um den Anleger. Es muss noch ermittelt werden, wer sich mit wem aus welchem Grund geprügelt hat. Bei den Schlägereien wurden mindestens fünf Personen leicht verletzt. Die Polizei war bis halb sechs vor Ort, um weitere Straftaten zu verhindern. Es wurden mehrere Anzeigen erstattet, unter anderem wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Landfriedensbruch. Zeugen, die wichtige Informationen haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Meschede unter der Telefonnummer 0291-90200 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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