Eine 75-jährige Autofahrerin aus Erkrath ist bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Zwei weitere Unfallbeteiligte wurden schwer verletzt.
Mettmann: Autofahrerin bei Verkehrsunfall verstorben

Mettmann (ost)
Heute Mittag in Mettmann (30. September 2026) ist eine 75-jährige Autofahrerin aus Erkrath bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Zwei weitere Unfallbeteiligte wurden schwer verletzt.
Der Vorfall war wie folgt:
Um 11:55 Uhr fuhr eine 69-jährige Haanerin mit ihrem Mini Cooper auf der außerörtlichen Talstraße in Richtung Mettmann. Laut einer Zeugin verlor sie aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Auto in der Nähe der Bushaltestelle “Koburg”, geriet in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Toyota.
Trotz schneller Rettungskräfte und sofortiger medizinischer Behandlung verstarb die 75-jährige Fahrerin des Toyota noch am Unfallort. Ihre 65-jährige Beifahrerin aus Erkrath wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die 69-jährige Mini-Fahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Es besteht laut ersten polizeilichen Informationen Lebensgefahr für sie.
Die Talstraße wurde für mehrere Stunden gesperrt und ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Düsseldorf wurde zur weiteren Untersuchung eingesetzt.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die genaue Ursache, weshalb die 69-jährige Haanerin die Kontrolle über ihr Auto verloren hat, wird derzeit vom zuständigen Verkehrskommissariat untersucht. Ein internistischer Notfall kann nicht ausgeschlossen werden.
Zeugen, die möglicherweise vor dem Unfall eine auffällige Fahrweise der Mini-Fahrerin beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Mettmann unter der Rufnummer 02104 982-6250 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3764 Fällen oder 0.59% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 556792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87.36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








