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Mettmann: Geschwindigkeitskontrolle der Polizei

400 Verkehrsteilnehmende überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h auf der Kölner Straße in Ratingen. Ein Autofahrer war 43 km/h zu schnell unterwegs.

Symbolbild Geschwindigkeitskontrolle
Foto: Presseportal.de

Ratingen (ost)

Am Montag, den 3. August 2026, hat der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann die Geschwindigkeit auf der innerörtlichen Kölner Straße in Ratingen überprüft, um sicherzustellen, dass die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h im Bereich einer Baustelle in Höhe der Autobahnunterführung eingehalten wird.

Insgesamt passierten zwischen 14:30 Uhr und 19:30 Uhr 1.665 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Von diesen überstieg jede vierte Fahrerin oder jeder vierte Fahrer (insgesamt 400 Verkehrsteilnehmende) die erlaubten 30 km/h. Der unrühmliche Spitzenreiter war ein Autofahrer, der nach Abzug der Toleranz 43 km/h zu schnell fuhr.

Der Verstoß wird mit mindestens zwei Punkten im Fahreignungsregister, einem Bußgeld von 320 Euro und einem Monat Fahrverbot geahndet.

Hinweis:

Im Rahmen der Verkehrsstrategie #LEBEN werden Geschwindigkeitskontrollen nicht mehr angekündigt, um den Druck auf den Straßen im Kreis zu erhöhen.

Wir informieren regelmäßig über die Ergebnisse an bestimmten Standorten, betonen jedoch, dass im gesamten Kreisgebiet täglich mit Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden muss. Zu schnelles Fahren ist eine der häufigsten Unfallursachen. Die polizeiliche Botschaft lautet daher: Bitte halten Sie sich an die Geschwindigkeitsregeln!

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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