Am Samstag wurden auf einem Friedhof in Monheim am Rhein zahlreiche Gräber beschädigt und Metall gestohlen. Zwei Verdächtige wurden an der Grenze zu den Niederlanden festgenommen.
Mettmann: Polizei fasst Tatverdächtige nach Metalldiebstahl und Totenruhestörung

Monheim am Rhein (ost)
In der Nacht vom Freitag, den 7. März 2026, haben Unbekannte auf einem Friedhof in Monheim am Rhein mehrere Urnengräber beschädigt und Kupfervasen sowie andere Metallgegenstände gestohlen. Am Nachmittag konnten die Behörden am Grenzübergang zu den Niederlanden zwei Verdächtige vorläufig festnehmen und das gestohlene Gut sicherstellen.
Der Vorfall ereignete sich wie folgt:
Am Samstagmorgen bemerkten Besucher des Waldfriedhofs an der Knipprather Straße, dass zahlreiche Sarg- und Urnengräber sowie Kolumbarien beschädigt worden waren – offensichtlich von bislang unbekannten Tätern, die auf der Suche nach Kupfer oder Bronze waren. Bei der Untersuchung vor Ort stellte die alarmierte Polizei insgesamt 151 beschädigte Gräber fest.
Am Nachmittag informierte die niederländische Grenzschutzpolizei die Kreispolizeibehörde Mettmann. An einem Grenzübergang im Kreis Viersen hatten die Beamten ein Fahrzeug mit Mettmanner Kennzeichen kontrolliert – dabei wurden mehrere Urnen und Kupfermetall gefunden. Es ergab sich schnell der Verdacht, dass es sich um das gestohlene Diebesgut vom Friedhof in Monheim am Rhein handelte.
Daraufhin wurden die beiden Verdächtigen aus dem Fahrzeug – ein 16-jähriger Rumäne und ein 23-jähriger Rumäne – vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache in Geldern gebracht. Beide haben Verbindungen nach Monheim am Rhein. Die Polizei beschlagnahmte ihr Fahrzeug und stellte das gestohlene Gut sicher.
Die Behörden leiteten gegen das Duo entsprechende Verfahren wegen Störung der Totenruhe und besonders schwerem Diebstahl ein. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal








