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Mettmann: Taschendiebstahl-Prävention durch Polizei und Stadt

Polizei und Stadt informieren über Schutz vor Taschendiebstahl. Gemeinsame Informationsaktion am 10. Juni 2026 mit praktischen Tipps für mehr Sicherheit im Alltag.

Infostand "Augen auf - Tasche zu!"
Foto: Presseportal.de

Mettmann (ost)

Wenn viele Leute zusammenkommen und es überfüllt ist, haben Taschendiebe ein leichtes Spiel. Um die Bürger über die Gefahren des Taschendiebstahls zu informieren und effektive Schutzmaßnahmen zu zeigen, laden die Polizei und die Stadt zu einer gemeinsamen Informationsaktion ein.

Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, werden die Bezirksdienstbeamten Polizeihauptkommissarin Silke Stephan und Polizeihauptkommissarin Michaela Jordan auf dem Platz vor der Galerie Königshof präsent sein. Zwischen 10 und 12 Uhr informieren sie zusammen mit Mitgliedern des Aktionsbündnisses Seniorensicherheit (ASSe) unter dem Motto „Augen auf, Tasche zu!“ über die üblichen Tricks und geben praktische Ratschläge für mehr Sicherheit im Alltag.

Auch Bürgermeister André Bär und Marcel Neubauer, Leiter der Ordnungsbehörde, werden vor Ort sein und den Bürgern für Fragen rund um das Thema Sicherheit zur Verfügung stehen.

Wer sich bereits im Voraus informieren möchte, findet hier interessante Tipps: https://polizei.nrw/artikel/taschendiebstahl-augen-auf-und-tasche-zu-langfinger-sind-immer-unterwegs

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 1633 im Jahr 2022 auf 1897 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 1284 auf 1520 im gleichen Zeitraum. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Taschendiebstahlsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 39.519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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