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Minden: Angriff an Kaiserstraße

Unbekannte Täter attackieren Mann an Unterführung, flüchten ohne Spur. Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Foto: Depositphotos

Minden (ost)

(SN) In der Nacht zum Freitag haben Unbekannte einen Mann an der Unterführung zwischen der Kaiserstraße und dem Bahnhofsvorplatz angegriffen und scheinbar leicht verletzt.

Die alarmierten Polizisten trafen schließlich den 49-jährigen Mann vor Ort, der angab, gegen 2.30 Uhr an der Unterführung plötzlich und vermutlich mit einem scharfen Gegenstand von zwei unbekannten Männern angegriffen worden zu sein. Das Duo flüchtete dann in unbekannte Richtung, wobei sie als 170 bis 175 cm groß und dunkel gekleidet beschrieben wurden. Der Mann erlitt dabei anscheinend leichte Verletzungen, die von den herbeigerufenen Rettungskräften als oberflächliche Schnittwunden diagnostiziert wurden. Nach der ambulanten Versorgung wurde der 49-Jährige schließlich zur weiteren Behandlung ins Klinikum Minden gebracht. Die von der Polizei eingeleitete Fahndung führte nicht zur Ergreifung der Täter.

Die Polizei hat bezüglich dieser gefährlichen Körperverletzung Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die das Duo vor oder nach der Tat gesehen haben, entsprechende Hinweise unter der Telefonnummer (0571) 88660 mitzuteilen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die im Jahr 2023 die meisten Mordfälle verzeichneten – 470 -, liegt Nordrhein-Westfalen auf einem ähnlichen Niveau.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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