Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte einen polizeibekannten Mann in einem fahrenden Mercedes. Der Fahrer ignorierte Anhaltesignale und endete festgefahren in der Humperdinckstraße.
Minden: Autofahrer versucht sich Kontrolle zu entziehen

Minden (ost)
Ein Streifenwagen-Team hatte am Mittwochnachmittag auf der Lübbecker Straße den richtigen Instinkt, als sie während einer anderen dienstlichen Tätigkeit gegen 16.25 Uhr in einem fahrenden Mercedes einen Mann erkannten, der der Polizei bekannt war. Da sie wussten, dass er keinen Führerschein besaß, verfolgten sie ihn und gaben dem Autofahrer entsprechende Anhaltesignale.
Der Fahrer ignorierte die Signale und fuhr stattdessen auf die Parkplätze des WEZ und Aldi-Marktes. An der Ausfahrt zur Mindener Straße kam es fast zu einem Zusammenstoß mit einer entgegenkommenden Passantin, die einen Kinderwagen schob. Die Fahrt endete schließlich in der Humperdinckstraße, wo das Auto nach einem Abbiegemanöver auf glatter Straße stecken blieb.
Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich der 28-jährige Mindener, der der Polizei bekannt war, uneinsichtig und aggressiv. Aufgrund früherer Straftaten wurde das Fahrzeug, das nicht ihm gehörte, aus Sicherheitsgründen beschlagnahmt. Außerdem wurde eine Anzeige erstattet. Auch die Fahrzeughalterin wird informiert.
Zeugen, die den Fahrer auf den genannten Parkplätzen gesehen haben, werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizei unter (0571) 88660 zu melden. Auch die Frau, die den Kinderwagen schob, wird gebeten, Kontakt aufzunehmen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








