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Minden: E-Scooter-Fahrer ignoriert Polizeikontrolle

Ein E-Scooter-Fahrer versuchte sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, indem er sein Licht einschaltete und zu Fuß floh. Der 19-Jährige gab an, den Akku seines E-Scooters schonen zu wollen.

Foto: Depositphotos

Minden (ost)

Am späten Donnerstagabend um 22.45 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung einen E-Scooter-Fahrer, der ohne Beleuchtung auf der Königstraße unterwegs war.

Der junge Mann fuhr auf dem Radweg der Königstraße in Richtung Hahlen, nachdem er aus der Ringstraße kam. Aufgrund dieser Feststellungen entschieden sich die Beamten, den Fahrer zu kontrollieren.

Als die Polizisten umdrehten, schaltete der E-Scooter-Fahrer sein Licht ein und versuchte, über die Immenstraße vor der Kontrolle zu fliehen. Dabei geriet er ins Straucheln, ließ den Scooter zurück und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Er ignorierte auch die Aufforderung der Polizei, stehen zu bleiben. Kurz darauf gelang es den Einsatzkräften, den mutmaßlichen Fahrer an seiner Wohnadresse zu finden.

Der 19-Jährige gab gegenüber den Beamten an, dass er den Akku seines E-Scooters schonen wollte. Es stellte sich auch heraus, dass am Fahrzeug keine gültige Versicherungsplakette angebracht war. Da es Hinweise auf vorherigen Drogenkonsum gab, wurde der Mann zur örtlichen Polizeiwache in der Marienstraße gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Beamten erstatteten eine entsprechende Anzeige, mit der sich der Mann nun auseinandersetzen muss.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und leichtverletzte Personen beliefen sich auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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