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Minden: Gefährliche Fahrweise auf der Ringstraße

Autofahrer bedrängt Fahrzeugführerin und gefährdet Verkehrsteilnehmer. Polizei sucht Zeugen für Ermittlungen.

Foto: unsplash

Minden (ost)

(FW) Ein Autofahrer soll am Freitag auf der Ringstraße in Minden eine andere Fahrerin massiv belästigt haben, indem er sie bedrängte. Die Polizei untersucht den Vorfall wegen des Verdachts der Nötigung und der Gefährdung des Straßenverkehrs und sucht nach Zeugen.

Nach bisherigen Informationen bog die 34-jährige Fahrerin gegen 14 Uhr mit ihrem grauen Ford Tourneo von der Königstraße auf die Ringstraße in Richtung Gustav-Heinemann-Brücke ab. Ein Auto, das hinter ihr fuhr, überholte sie, setzte sich vor sie und bremste plötzlich bis zum Stillstand ab. Anschließend fuhr der Fahrer in Schlangenlinien und hinderte die Petershägerin mehrmals am Überholen. Nur durch eine Vollbremsung und ein plötzliches Ausweichmanöver konnte sie eine Kollision verhindern. Auch auf der Gustav-Heinemann-Brücke soll der Mann durch riskante Überholmanöver – teilweise auch rechts vorbei – weitere Fahrzeuge gefährdet haben.

Das Fahrzeug war vermutlich ein VW Crafter mit einem Mindener Kennzeichen. Der Fahrer war wahrscheinlich alleine im Auto und wird wie folgt beschrieben: kurze, schwarze Haare, kurzer, dunkler Bart, schwarzes T-Shirt.

Um den Vorfall vollständig aufzuklären, bittet die Polizei nun um Informationen. Insbesondere werden andere Verkehrsteilnehmer gesucht, die auf der Ringstraße zwischen Königstraße und Stiftsallee, vor allem im Bereich der Gustav-Heinemann-Brücke, durch die Fahrweise des Autos behindert oder gefährdet wurden, sowie Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei Minden unter der Rufnummer 0571 88660 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen kamen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 erlitten leichte Verletzungen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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