Die Polizei sucht Zeugen für zwei Jugendliche, die Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Sie flüchteten zu Fuß nach rücksichtsloser Fahrt.
Minden: Jugendliche flüchten nach rücksichtsloser Fahrt mit Motorroller

Minden (ost)
Ein Augenzeuge hat am Dienstagmittag (04.08.2026) beobachtet, wie zwei Jugendliche mit einem Motorroller mehrere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht haben sollen. Die Polizei sucht nun nach den bisher unbekannten Personen sowie weiteren Zeugen.
Gemäß dem Zeugen fuhren die beiden Jugendlichen gegen 12:50 Uhr auf dem Gehweg der Wittelsbacherallee in Richtung Königstraße. An der Kreuzung Wittelsbacherallee und Königstraße sollen sie die dortige Fußgängerampel ohne Rücksicht überquert haben, sodass vermutlich ein Radfahrer ausweichen und mehrere Autofahrer bremsen mussten. Danach bogen sie in den Gesellenweg ab und fuhren auf den Parkplatz eines Geschäfts an der Königstraße.
Der Zeuge folgte den beiden mit seinem Auto und sprach sie dort an. Dort verständigten sich die Jugendlichen wahrscheinlich auf Russisch und flüchteten zu Fuß in Richtung des Sportplatzes am Mittelweg.
Der zurückgelassene Motorroller wurde von der Polizei konfisziert. An dem Fahrzeug war ein Kennzeichen angebracht, das laut polizeilichen Erkenntnissen nicht zu dem Roller gehörte. Außerdem wies das Fahrzeug mehrere nicht genehmigte Umbauten auf.
Die beiden Jugendlichen werden wie folgt beschrieben: Blonde Kurzhaarfrisur, etwa 12 bis 13 Jahre alt, ungefähr 155 cm groß und dunkel gekleidet.
Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den beiden Jugendlichen geben können, sich unter der Telefonnummer 0571 88660 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








