Die Polizei Minden-Lübbecke bietet kostenlose Sicherheitstrainings für Pedelec-Fahrende an. Die Trainings finden in den kommenden Wochen statt und werden von erfahrenen Moderatorinnen und Moderatoren durchgeführt.
Minden: Kostenlose Pedelec-Fahrtrainings

Kreis Minden-Lübbecke (ost)
(SN) Die Verkehrsunfallprävention der Polizei Minden-Lübbecke bietet in Kooperation mit der Verkehrswacht Minden-Lübbecke in den kommenden Wochen drei weitere kostenlose Fahr- und Sicherheitstrainings für Pedelec-Fahrende an.
Die etwa etwa dreistündigen Trainings finden am Mittwoch, 29. Juli, am Dienstag, 4. August und am Donnerstag, 13. August auf dem Übungsplatz der Verkehrswacht Minden-Lübbecke statt. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn begrenzt. Ein eigenes Zweirad sowie ein Fahrradhelm sind mitzubringen, Leihräder stehen nicht zur Verfügung.
Der Kurs wird von erfahrenen Moderatorinnen und Moderatoren, die übrigens selbst begeistert Pedelec fahren, durchgeführt. Hierbei geben unsere Verkehrssicherheitsberater wertvolle Tipps an die „lebensältere“ Zielgruppe. Nach einer theoretischen Einführung besteht die Möglichkeit, einen Parcours mit verschiedenen Verkehrssituationen zu durchfahren. Die Übungen sollen auf Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen und den Radfahrer sensibilisieren. Hierbei geht es um: Balance zwischen Rad und Körper, die richtige Blickrichtung, optimales Bremsverhalten usw. Die Intention des Trainings: Sicher mit dem Pedelec in den Urlaub fahren.
Nach vorheriger Anmeldung ist um 13 Uhr der Treffpunkt im Otto-Lilienthal Weg 23 in Minden. Interessierte können sich bei der Polizei Minden-Lübbecke für das Training per E-Mail unter VUPO.Minden@polizei.nrw.de oder telefonisch unter 0571-8866-5020 anmelden.
Die Verkaufszahlen im Einzelhandel sprechen eine deutliche Sprache. Die Menschen haben die Elektrofahrräder seit Jahren für sich entdeckt. Dabei steigen auch immer mehr „Ungeübte“ auf den elektrischen Drahtesel. Ein Pedelec stellt den ungeübten Fahrer vor besondere Herausforderungen. Schnell und ohne besonderen Kraftaufwand sind dank des Motors 25 km/h erreicht. „Die Technik ist simpel, doch sie muss auch beherrscht werden“, so die Verkehrsexperten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








