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Minden: Motorradunfall mit Kehrmaschine

Ein Kradfahrer kollidierte auf der Ringstraße mit einer Kehrmaschine und erlag trotz Reanimation seinen schweren Verletzungen.

Foto: unsplash

Minden (ost)

Am Mittwochmorgen stieß ein Motorradfahrer auf der Ringstraße mit einer Kehrmaschine zusammen. Trotz sofortiger Reanimation erlag der Fahrer des Zweirads seinen schweren Verletzungen.

Nach den bisherigen Untersuchungen fuhr ein 64-jähriger Mann gegen 05:40 Uhr mit seinem Motorrad auf der linken Fahrspur der Ringstraße in Richtung Dankersen. Kurz hinter der Stiftstraße, noch vor der Brückenunterführung zur Marienstraße, näherte sich zu dieser Zeit eine Kehrmaschine auf seinem Fahrstreifen. Der Fahrer des Arbeitsfahrzeugs fuhr langsam mit eingeschaltetem gelben Rundumlicht auf dem Dach dem Verkehr entgegen. Als sich der Gegenverkehr näherte, bremste der 46-jährige Fahrer sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab. Der entgegenkommende Motorradfahrer versuchte auszuweichen, kollidierte jedoch mit der Fahrzeugfront des Lastwagens. Dabei erlitt der Mann aus Minden tödliche Verletzungen.

Das Verkehrsunfallteam der Polizei Paderborn wurde zur Unfallaufnahme gerufen. Während der Untersuchungen und der Bergungsarbeiten war der betroffene Straßenabschnitt für etwa viereinhalb Stunden vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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