Mathias Schmidt übernimmt die Leitung der Direktion Verkehr und freut sich auf die Herausforderung, die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.
Minden: Neuer Direktionsleiter Verkehr in Bielefeld
Bielefeld (ost)
SR/ Mitte – Die Direktion Verkehr beim Polizeipräsidium Bielefeld hat einen neuen Leiter: Mathias Schmidt übernahm Anfang Juli 2025 die Nachfolge von Margit Picker, die zur Polizei Paderborn wechselte.
Der Leitende Polizeidirektor ist im PP Bielefeld kein Unbekannter. Er war von Februar 2014 bis Februar 2017 in der Direktion Kriminalität als Leiter der Führungsstelle und Leiter der Kriminalinspektion Staatsschutz tätig, bevor er dann zur Polizei Minden wechselte. Davor leitete er seit 2003 im höheren Dienst bei der Polizei Minden jeweils mehrere Jahre die Polizeiinspektion, die Direktion Kriminalität sowie die Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz und war von November 2012 bis Februar 2014 im Auslandseinsatz in Afghanistan.
Mathias Schmidt freut sich auf die neue Herausforderung: „In meinen bisherigen Funktionen habe ich versucht dazu beizutragen, dass die Menschen sicherer leben und sich sicherer fühlen. Nun habe ich die Möglichkeit, mich um den Straßenverkehr zu kümmern. Die Sicherheit im Straßenverkehr betrifft uns alle. Die unterschiedlichen Sichtweisen der einzelnen Verkehrsarten zu einer gemeinsamen sicheren Teilnahme am Straßenverkehr zu verbinden, ist eine große Herausforderung, an der ich gerne mitwirken möchte. Ich bin überzeugt, dass es dringend notwendig ist, weitere Anstrengungen gerade in der Prävention von Verkehrsunfällen zu unternehmen. Hierzu gehört in jedem Fall auch die konsequente Verfolgung von Verkehrsverstößen. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass jede Verkehrsteilnehmerin und jeder Verkehrsteilnehmer sicher zu Hause ankommt.“
Die Direktion Verkehr beim Polizeipräsidium Bielefeld umfasst neben der Führungsstelle drei Verkehrsinspektionen inklusive zwei Autobahnpolizeiwachen, Einsatztrupp der Autobahn, Verkehrsdienst Stadt und Autobahn, zwei Verkehrskommissariate, VU-Team sowie Verkehrsunfallprävention/Opferschutz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.13% der Gesamtzahl aus, was 13559 Unfällen entspricht. 3764 Unfälle, also 0.59%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87.36% entspricht. Innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)