Die Polizei führte einen Einsatz zur Bekämpfung des Diebstahls von Pedelecs und E-Scootern durch. Dabei wurden gestohlene Fahrzeuge sichergestellt und Verstöße geahndet.
Minden: Polizei kontrolliert E-Scooter und Fahrradfahrer

Minden (ost)
Am Donnerstag führte die Polizei einen länderübergreifenden Einsatz zur Bekämpfung des Diebstahls von Pedelecs und Elektrokleinstfahrzeugen im Bereich des Mindener Bahnhofs und der Innenstadt durch. Insgesamt wurden 26 Fahrräder, acht Pedelecs und 31 E-Scooter überprüft.
Gegen 15.30 Uhr kontrollierten die Beamten in der Bäckerstraße einen unverschlossenen E-Scooter vor einem Drogeriemarkt. Eine Überprüfung ergab, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war und wurde daher sichergestellt. Gegen 16.20 Uhr wurde auch ein E-Scooter-Fahrer in der Viktoriastraße überprüft. Da auch dieses Fahrzeug als gestohlen gemeldet war, wurde es zur Sicherung des Eigentums beschlagnahmt. Der Fahrer wird angezeigt.
An der Viktoriastraße wurde auch ein 53-jähriger Fahrradfahrer aus Minden kontrolliert. Bei ihm wurde ein mutmaßlicher Einfluss von Alkohol und Drogen festgestellt. Der Mann wurde zur Polizeidienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Er wird angezeigt.
Während des Einsatzes stellten die Beamten auch fest, dass 15 Verkehrsteilnehmer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs waren. Sie erhielten Bußgelder. Zudem wurden drei E-Scooter-Fahrer dokumentiert, die verbotenerweise zu zweit auf einem Fahrzeug fuhren. Sie erhielten Verwarnungen. Darüber hinaus wurden drei Verstöße von EKF-Fahrern gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt und entsprechend geahndet.
Gegen 16.30 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte auch eine 39-jährige Mindenerin an der Kaiserstraße, die der Polizei bereits bekannt war. Bei ihr wurden mutmaßliche Betäubungsmittel gefunden. Zudem konnte sie die Herkunft einer mitgeführten Fahrradgepäcktasche nicht plausibel erklären, weshalb diese ebenfalls sichergestellt wurde. Auch sie wird angezeigt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367, während sie 2023 auf 57.879 stieg. Von den Verdächtigen waren 2022 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 waren 51.099 Verdächtige männlich, 6.780 weiblich und 18.722 nicht-deutsch. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter diesem Wert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








