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Minden: Polizei sucht Mercedes-Fahrerin

Die Polizei sucht die Fahrerin eines orangefarbenen Mercedes Kleintransporters, die nach einem Unfall mit einer Radfahrerin am Montagmittag von der Unfallstelle geflohen ist.

Foto: Depositphotos

Minden (ost)

Bei einer Anzeigenaufnahme am Montagmittag an der Stiftsallee / Kutenhauser Straße dokumentierte die Polizei einen Verkehrsunfall, bei dem eine Radfahrerin leicht verletzt wurde.

Die Beamten wurden gegen 12.50 Uhr zu der genannten Kreuzung gerufen. Die Radfahrerin (26) gab an, dass sie kurz zuvor den Radweg entlang der Stiftsallee von der Ringstraße aus befahren habe. Zur gleichen Zeit habe die Fahrerin eines orangefarbenen Mercedes Kleintransporters versucht, von der Kutenhauser Straße nach rechts auf die Stiftsallee abzubiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch die Frau aus Minden stürzte.

Nach Angaben der Polizei erkundigte sich die Fahrerin des Mercedes daraufhin nach dem Zustand der Gestürzten. Obwohl diese zunächst angab, unverletzt zu sein, verließ die Autofahrerin kurz darauf anscheinend in Absprache mit der Radfahrerin die Unfallstelle, ohne ihre Personalien zu hinterlassen. Kurz darauf bemerkte die 26-Jährige eine Beschädigung an ihrem Fahrrad und klagte über Schmerzen. Ein Ersthelfer informierte schließlich die Polizei, die daraufhin einen Rettungswagen anforderte, um sich um die leicht verletzte Frau zu kümmern und sie ins Klinikum Minden zu bringen.

Die Fahrerin des Vito wurde wie folgt beschrieben: 35-40 Jahre alt, etwa 170 cm groß, dunkle Haare, die zu einem Zopf gebunden waren. Der orangefarbene Mercedes hatte wahrscheinlich ein Kennzeichen aus Minden. Es könnte sich um einen Mercedes Vito handeln.

Um den Vorfall zu klären, bitten die Verkehrsermittler die Unfallbeteiligten nun unter der Telefonnummer (0571) 88660, Kontakt mit der Polizei aufzunehmen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 556.792 Fällen aus, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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