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Minden: Polizei sucht Radfahrer nach Verkehrsunfall am Schwabenring

Die Polizei sucht einen unbekannten Radfahrer nach einem Zusammenstoß mit einem Auto am Dienstagmittag. Der Mann wird auf 50-60 Jahre geschätzt und sprach gebrochen Deutsch.

Foto: Depositphotos

Minden (ost)

(SN) Am Dienstagmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einer Autofahrerin und einem bislang unbekannten Radfahrer an der Kreuzung Schwabenring / Berliner Allee.

Nach den bisherigen Informationen fuhr die 22-jährige Frau aus Minden gegen 13.20 Uhr mit ihrem VW auf dem Schwabenring von der B 65 kommend in Richtung Norden. Zur gleichen Zeit war der bisher unbekannte Radfahrer auf der Berliner Allee in Richtung Schwabenring unterwegs und überholte dabei eine wartende Fahrzeugreihe an der Kreuzung. Beim Einfahren in den Kreuzungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß mit dem VW der 22-Jährigen, der von rechts kam.

Nach dem Zusammenstoß stürzte der Radfahrer und verletzte sich dabei vermutlich. Als die junge Frau und Ersthelfer versuchten, mit ihm zu sprechen, reagierte der Mann anscheinend aggressiv. Die 22-Jährige rief daraufhin die Polizei, verließ aber aufgrund des Verhaltens des Radfahrers die Unfallstelle. Die Beamten konnten den Mann schließlich nicht mehr finden.

Der gesuchte Radfahrer wird auf etwa 50 bis 60 Jahre alt geschätzt. Er soll ungefähr 180 bis 185 cm groß und schlank sein, graue Haare haben und zum Unfallzeitpunkt eine graue Hose, eine Kappe und einen beigefarbenen Rucksack tragen. Außerdem soll der Mann gebrochenes Deutsch gesprochen haben.

Um den Unfallhergang aufzuklären, bitten die Ermittler den bisher unbekannten Radfahrer und mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer (0571) 88660 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte waren 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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