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Minden: Raubüberfall auf Tankstelle

Ein bewaffneter Täter überfiel eine Tankstelle in Minden und flüchtete mit Bargeld. Die Polizei bittet um Hinweise zur Ergreifung des Räubers.

Foto: Depositphotos

Minden (ost)

Am Samstagabend hat ein bewaffneter Täter die “Shell”-Tankstelle an der Stiftstraße in Minden überfallen. Gegen 20:30 Uhr betrat ein maskierter Mann den Verkaufsraum und zwang die 32-jährige Kassiererin unter Vorhalt einer Pistole, Bargeld herauszugeben. Danach flüchtete der Räuber in Richtung Ringstraße. Die Angestellte blieb unverletzt und beschrieb den Unbekannten als männlich, etwa 1,60 – 1,70 Meter groß, schlank und komplett dunkel gekleidet.

Die Fahndung der Beamten nach dem Räuber, bei der auch ein Diensthund eingesetzt wurde, verlief am Abend ergebnislos. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Täter geben können, sollten sich bitte unter der Telefonnummer (0571) 88660 an die Polizei wenden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 380 Fällen im Jahr 2022 auf 470 Fälle im Jahr 2023. Im Jahr 2022 wurden 357 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 443 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche, 75 weibliche und 310 nicht-deutsche Verdächtige gab. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch unter der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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