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Minden: ROADPOL Safety Day – Tag ohne Verkehrstote

Die hiesige Kreispolizeibehörde beteiligte sich an der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion. Kontrollen im Mindener Stadtgebiet ergaben knapp 100 Verwarngelder und zehn Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Foto: Depositphotos

Minden (ost)

(TB) Die örtliche Kreispolizeibehörde beteiligte sich am Donnerstag an der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion ROADPOL Safety Day – Tag ohne Verkehrstote. Der Fokus liegt auf der Sicherheit von Fußgänger:innen, mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Unfälle zu verringern und die Bevölkerung für verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Die Kontrollen konzentrierten sich auf das Stadtgebiet von Minden. Dabei wurden fast 100 Verwarnungen ausgesprochen und zehn Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Die meisten Verstöße betrafen Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Auf der Kaiserstraße wurde ein EKF-Fahrer erwischt, der entgegen der Fahrtrichtung den Radweg befuhr. Bei der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum. Der 34-jährige Fahrer wurde zur Wache in Minden gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Er muss mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro und zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.

In der Nähe des Bahnhofs wurde ein Junge gestoppt, der ebenfalls in die falsche Richtung auf dem Radweg fuhr. Zudem stellten die Polizisten fest, dass das Fahrrad nicht versichert war. Der 10-Jährige wurde seiner Mutter übergeben.

Die Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit im verkehrsberuhigten Bereich der Heinrich-Drögemeier-Straße bereitete einigen Autofahrer:innen offensichtlich Probleme. Neben Verwarnungen führten die Beamten Sensibilisierungsgespräche über die möglichen schwerwiegenden Folgen von Unfällen, insbesondere für Fußgänger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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