Eine Bewohnerin traf auf den Mann im Eingangsbereich, der Kleidungsstücke aus ihrem Kellerraum gestohlen hatte. Die Polizei nahm den 40-jährigen Mann vorläufig fest.
Minden: Unbefugter Eindringling im Mehrfamilienhaus entdeckt

Minden (ost)
In einem Gebäudekomplex an der Hahler Straße traf eine Bewohnerin in der vergangenen Nacht auf einen unbekannten Mann. Die 32-jährige verließ gegen 3 Uhr ihre Wohnung, um in den Urlaub zu fahren. Dabei stieß sie im Eingangsbereich des Hauses auf den unerwünschten Eindringling, der offensichtlich Kleidungsstücke aus ihrem Keller entwendet hatte. Sie alarmierte die Polizei.
Die Polizeibeamten konnten den Mann kurz darauf im Flur des Mehrfamilienhauses finden. Die Untersuchungen vor Ort ergaben, dass er anscheinend in einen weiteren Kellerraum eingebrochen war. Ob der Mann auch hier etwas gestohlen hat, ist derzeit unklar.
Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest. Auf der Wache stellte sich heraus, dass es sich um einen 40-jährigen Obdachlosen handelt. Gegen ihn wurden Strafanzeigen erstattet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Mordfällen verzeichneten, lag Nordrhein-Westfalen mit 470 Fällen im Jahr 2023 deutlich dahinter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








