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Minden: Verfolgungsfahrt endet im Kleiderschrank

Ein Mann flüchtet vor der Polizei, versteckt sich in einem Kleiderschrank und wird festgenommen. Kennzeichen waren gestohlen, Opel sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Porta Westfalica (ost)

(FW) Am Dienstag hat ein Mann versucht, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Dabei hat er mit seinem Auto einen Unfall verursacht, ist zu Fuß in eine Wohnung geflüchtet und hat sich in einem Schrank versteckt. Die Einsatzkräfte konnten ihn schließlich finden und festnehmen.

Ein Streifenwagen wollte den 22-Jährigen gegen 16:30 Uhr auf der „Findelstraße“ anhalten. Bei der Überprüfung der Kennzeichen stellte sich heraus, dass sie möglicherweise nicht zu dem Fahrzeug passten. Der Fahrer hat die Anhaltesignale ignoriert und ist vor dem Streifenwagen geflohen. Dabei fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit und rücksichtslosem Verhalten, wobei mindestens ein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wurde. Außerdem hat der Flüchtende einen Leitpfosten beschädigt, bevor er mit seinem Corsa an der „Weserufer“ Straße angehalten hat und zu Fuß weiter geflohen ist.

Ein aufmerksamer Zeuge hat beobachtet, wie der Verkehrssünder in einem Wohnhaus am „Werraweg“ verschwunden ist. Die Polizei ist diesem Hinweis gefolgt und konnte den Mann schließlich in einer Wohnung im Schrank finden und festnehmen. Er wurde ins Polizeigewahrsam in Minden gebracht, wo er die Nacht verbracht hat. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft musste er am Mittwochmorgen aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen werden.

Neben den verschiedenen Strafanzeigen, die auf die Person zukommen, wurde bei der Untersuchung des Sachverhalts festgestellt, dass die angebrachten Kennzeichen gestohlen waren und nicht zum Fahrzeug passten. Außerdem befand sich ein weiteres gestohlenes Kennzeichen im Kofferraum. Der Beschuldigte besaß außerdem keinen Führerschein. Der Opel wurde beschlagnahmt.

Verkehrsteilnehmer, die durch den besagten Fahrer gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten, sich telefonisch unter 0571 88660 an die Polizei zu wenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle darstellt. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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