Die Beamten in Porta Westfalica und Minden stellten insgesamt 18 Verstöße fest, darunter Handynutzung und falsches Verhalten an Fußgängerüberwegen. Ein Motorradfahrer wurde mit Tempo 111 erwischt und erhält ein Bußgeld über 560 Euro.
Minden: Verkehrsverstöße festgestellt

Minden, Porta Westfalica (ost)
(SN) Während eines Einsatzes mit besonderem Fokus auf das Fahrverhalten von Verkehrsteilnehmern, einschließlich E-Scooter- und Pedelecfahrern, wurden am Mittwoch in Porta Westfalica und Minden einige Verstöße festgestellt. Insgesamt dokumentierten die Beamten 18 verschiedene Verstöße, die zu Verwarnungsgeldern führten. In sechs Fällen leiteten die Beamten ein Strafverfahren ein.
Unter anderem erhielten drei Personen eine Anzeige wegen Handynutzung während der Fahrt, zwei wegen Fehlverhaltens an Fußgängerüberwegen. Am Klausenwall in Minden wurde einer Person ein Verwarnungsgeld ausgestellt, weil sie eine zweite Person auf ihrem Fahrrad transportierte, ein E-Scooter-Fahrer wurde auf der Kaiserstraße in falscher Fahrtrichtung erwischt.
Zusätzlich dokumentierten die Beamten bei Geschwindigkeitskontrollen auf der Bückeburger Straße in Porta Westfalica und am Weserauentunnel 16 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Besonders negativ fiel dabei ein 21 Jahre alter Motorradfahrer auf, der mit 111 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h auf die Messstelle in Kleinenbremen zusteuerte. Nach Abzug der Toleranz erwarten den jungen KTM-Fahrer, der sich noch in der Probezeit befindet, voraussichtlich ein Bußgeld von 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von zwei Monaten. Ebenso wenig vorbildlich war ein Transporter-Fahrer, der am Weserauentunnel mit 102 km/h anstatt der erlaubten 80 Stundenkilometer gemessen wurde. Auch er wird ein Bußgeld erhalten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11172 und Leichtverletzte 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








