Ein 26-jähriger Mann wurde bei einem Streit zwischen Jugendlichen an der Mindener Birne leicht verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
Minden: Verletzter nach Auseinandersetzung an der Birne

Minden (ost)
Ein 26-jähriger Mann wurde bei einem Streit zwischen zwei Gruppen leicht verletzt. Dies wurde von Zeugen in der Nacht zum Samstag der Polizei gemeldet, woraufhin um 2.35 Uhr Einsatzkräfte zur Mindener Birne entsandt wurden.
Am Tatort erklärten die Anwesenden den Beamten, dass Jugendliche im Außenbereich des nahegelegenen Fast-Food-Restaurants zunächst negativ aufgefallen waren. Als zwei 26-Jährige darum baten, ihr Verhalten zu ändern, kam es zu einem Streit. Dabei wurden Drohungen von den Jugendlichen ausgesprochen. Kurz darauf verließen alle Beteiligten nach und nach das Restaurant, und der Streit verlagerte sich vor ein benachbartes Wettbüro.
Einem der 26-Jährigen wurden dort laut Erkenntnissen von einem der Jugendlichen zwei Schnittwunden zugefügt, nachdem dieser einen spitzen Gegenstand gezückt hatte. Die Angreifer flüchteten schließlich vom Tatort. Ein Rettungswagen kümmerte sich um den leicht verletzten Neusser und brachte ihn zur ambulanten Behandlung ins Johannes Wesling Klinikum.
Die Polizei hat in diesem Fall Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer (0571) 88660 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Jahr 2023 verzeichnete Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








