Die Polizei sucht dringend nach Ersthelfern und Zeugen, die einer Seniorin nach einem Fahrradsturz geholfen haben. Personen werden gebeten, sich bei der Polizei in Minden zu melden.
Minden: Wichtige Zeugen gesucht nach Fahrradunfall auf dem Klausenwall

Minden (ost)
Nach einem Autounfall, der sich am Donnerstagmorgen auf dem Klausenwall ereignet hat, sucht die Polizei nach mehreren wichtigen Zeugen und Ersthelfern.
Heute Vormittag kam eine 70-jährige Frau aus Minden auf der Polizeiwache an, um den Vorfall nachträglich zu melden. Laut ihren Angaben war die ältere Dame am Donnerstag um 07:45 Uhr mit ihrem Pedelec auf dem Radweg des Klausenwalls unterwegs. Sie war in Richtung Tonhallenstraße unterwegs, auf der gegenüberliegenden Seite des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB).
Das Einzige, an das sie sich erinnern konnte, war, dass sie auf dem Boden lag und von mehreren Passanten betreut wurde. Da die Frau unter Schock stand, sagte sie den Helfern zunächst, dass es ihr gut gehe, und fuhr weiter. Erst später wurde ihr bewusst, dass sie sich bei dem Sturz verletzt hatte.
Um den genauen Ablauf des Unfalls zu klären, bittet die Polizei nun dringend die Personen, die der Frau vor Ort geholfen haben, sich zu melden. Insbesondere werden folgende Personen gesucht: Ein junger Mann, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Ein Autofahrer, der mit einem schwarzen Kleinwagen anhielt und wahrscheinlich einen Rettungswagen rufen wollte. Und ein weiterer Radfahrer, der ebenfalls Erste Hilfe leistete.
Die genannten Ersthelfer und Zeugen, die den Sturz beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0571) 8866-0 bei der Polizei in Minden zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








