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Minden: Zeugenaufruf nach Unfall auf der Ringstraße

Ein 33-Jähriger verletzte sich am Sonntagabend beim Aussteigen aus einem fahrenden Opel lebensgefährlich. Hinweise werden unter (0571) 88660 entgegengenommen.

Foto: Depositphotos

Minden (ost)

(SN) Ein 33-jähriger Mann hat sich am Sonntagabend offenbar lebensgefährlich verletzt, als er auf der Ringstraße versuchte, aus einem Auto auszusteigen. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.

Nach bisherigem Kenntnisstand saß der 33-Jährige aus Hille auf der Rückbank eines Opel, während dessen 31-jährige Fahrerin, die ebenfalls aus Hille stammt, kurz nach 21 Uhr auf der rechten Fahrspur der Ringstraße in Richtung Birne unterwegs war. Auf Höhe des Penny-Marktes öffnete der Mann anschließend aus noch ungeklärter Ursache die rechte hintere Tür und verließ das fahrende Auto während des Anhaltens. Durch den darauf folgenden Sturz zog sich der 33-Jährige lebensgefährliche Verletzungen zu; Rettungskräfte brachten ihn ins Klinikum Minden. Dort wurde ihm aufgrund von Verdachtsmomenten auf einen mutmaßlichen Alkohol- und Drogenkonsum Blut abgenommen. Die Fahrerin sowie ein Kind, das sich ebenfalls im Wagen befand, wurden nicht verletzt.

Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund wurde zur Erfassung des Unfalls an den Einsatzort gerufen. Während der Unfallaufnahme blieb die Ringstraße in Richtung der Birne bis in die Nachtstunden teilweise gesperrt.

Die Verkehrsermittler bitten in diesem Zusammenhang Zeugen um Hinweise. Wer den Unfallhergang beobachtet hat, soll sich unter der Telefonnummer (0571) 88660 bei der Polizei melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

In Nordrhein-Westfalen wurden 2023 insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92 %), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13 %), 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59 %) und 556.792 übrige Sachschadensunfälle (87,36 %). Nach Ortslage wurden 55.296 Unfälle innerorts (8,68 %), 17.437 außerorts ohne Autobahnen (2,74 %) und 6.889 auf Autobahnen (1,08 %) ausgewiesen. Bei den Verkehrsunfällen kamen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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