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Missbräuchliche Notrufe: Polizei stellt Mobiltelefon sicher

Am Donnerstag gingen bei der Leitstelle der Kreispolizeibehörde Soest mehrere Notrufe ein, die keinen tatsächlichen Notfall darstellten. Eine Auswertung der Mobilfunknummer führte die Beamten zu Jugendlichen, deren Mobiltelefon für die Anrufe genutzt wurde.

Foto: unsplash

Lippstadt (ost)

Am Donnerstag (24.09.2026) wurden bei der Leitstelle der Kreispolizeibehörde Soest mehrere Anrufe getätigt, die scheinbar keinen wirklichen Notfall darstellten.

Aus der Gegend eines Parkplatzes in der Bökenförder Straße gingen insgesamt drei Anrufe bei der Polizei ein. Dabei gab sich der Anrufer unter anderem als vermisste Person aus und machte beleidigende Bemerkungen.

Bei einem weiteren Anruf waren lediglich unverständliche Worte zu hören. In allen Fällen war eine männliche, jugendliche Stimme zu erkennen.

Die Analyse der genutzten Mobilfunknummer führte die Beamten zu dem Parkplatz. Dort trafen sie mehrere Jugendliche (14, 14, 15 und 16 Jahre alt, alle aus Lippstadt und teilweise polizeibekannt) an und führten Identitätsfeststellungen durch. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen wurde festgestellt, dass das Handy einer der anwesenden Personen für die besagten Notrufe verwendet worden war. Das Handy wurde beschlagnahmt.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen sind noch im Gange.

Die Polizei betont in diesem Zusammenhang, dass der Notruf ausschließlich für wirkliche Notfälle gedacht ist.

Missbräuchliche Notrufe können dazu führen, dass Notrufleitungen in wichtigen Momenten blockiert sind und ein echter Hilferuf nicht oder nur verzögert entgegengenommen werden kann. Im Ernstfall kann dies Menschenleben kosten.

Die Polizei bittet daher darum, den Notruf nur in wirklichen Notfällen zu wählen. Ein Missbrauch der Notrufnummer kann zudem strafrechtliche Konsequenzen haben.

Quelle: Presseportal

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