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Mönchengladbach: 18-Jähriger flüchtet vor Polizei und verursacht Unfall

Ein 18-Jähriger ohne Führerschein verursachte einen Unfall nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei, bei der er Betäubungsmittel konsumierte und vom Unfallort flüchtete.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Am Mittwoch, den 1. April, bemerkte ein Polizeiteam ein Auto auf der Odenkirchener Straße, das bereits mehrmals bei polizeilichen Einsätzen als Tatmittel beim Fahren ohne Fahrerlaubnis identifiziert wurde. Auch den 18-jährigen Fahrer, der derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt, erkannten die Polizeibeamten wieder.

Aus diesem Grund beschlossen die Beamten, das Fahrzeug anzuhalten und zu überprüfen. Der 18-Jährige ignorierte jedoch die Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt in Richtung Odenkirchen mit hoher Geschwindigkeit fort. Bei seiner Flucht kollidierte er im Bereich Kochschulstraße / Mülgaustraße mit einem Verkehrsschild und einem geparkten VW Golf. Danach verließ er sein Auto und flüchtete zu Fuß über ein großes Privatgrundstück.

Die eingesetzten Beamten fanden im verlassenen Auto des 18-Jährigen seine Ausweisdokumente, ein Mobiltelefon und Betäubungsmittel. Sie sicherten die Gegenstände und das Fahrzeug.

Ein anderes Polizeiteam traf schließlich den flüchtigen Unfallfahrer in der Nähe seiner Wohnadresse an. Die Polizisten brachten ihn zur Polizeiwache, wo ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.

Gegen den 18-Jährigen wird nun unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahrunsicherheit aufgrund von Betäubungsmittelkonsum, Besitz von Betäubungsmitteln, unerlaubtem Verlassen des Unfallorts und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (at)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 waren 51099 Verdächtige männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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