Die Feuerwehr wurde zu einem Gefahrstoffaustritt auf dem Autobahnparkplatz Herrather Linde alarmiert. Der Fahrer reagierte schnell und verhinderte eine Ausbreitung des Stoffes, es gab keine Verletzten.
Mönchengladbach-BAB 46, 21.07.2026, 13:00 Uhr, Parkplatz Herrather Linde: Gefahrstoffaustritt auf Autobahnparkplatz

Mönchengladbach-BAB 46, 21.07.2026, 13:00 Uhr, Parkplatz Herrather Linde (ost)
Am Mittag wurde die Feuerwehr zu einem Vorfall mit Gefahrstoffen aus einem Lastkraftwagen auf dem Autobahnparkplatz Herrather Linde gerufen.
Der Fahrer bemerkte den Austritt geringer Mengen des Gefahrstoffes frühzeitig und ergriff sofort erste Sicherheitsmaßnahmen. Er platzierte eine Auffangwanne sowie eine Folie unter dem betroffenen Bereich des Fahrzeugs, um eine weitere Ausbreitung des Stoffes zu verhindern.
Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte sperrten den Gefahrenbereich ab, gewährleisteten den Brandschutz und machten sich ein umfassendes Bild von der Lage. Es stellte sich heraus, dass die Maßnahmen, die der Lkw-Fahrer ergriffen hatte, ausreichend waren und der Gefahrstoff sicher aufgefangen wurde.
Die Spedition schickte ein Ersatzfahrzeug sowie ein Werkstattfahrzeug. Der Gefahrstoff wurde in das Ersatzfahrzeug umgefüllt und das defekte Fahrzeug gesichert.
Der Autobahnparkplatz Herrather Linde wurde durch die Die Autobahn GmbH des Bundes komplett gesperrt.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Die alarmierten Einsatzkräfte waren der Hilfeleistungslöschzug der Feuer- und Rettungswache II (Holt), das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Feuer- und Rettungswache III (Rheydt), ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Atemschutz, ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Gefahrgut und das Tanklöschfahrzeug aus dem Technik- und Logistikzentrum (Holt), die Einheit Herrath der Freiwilligen Feuerwehr, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.
Einsatzleitung: Brandamtsrat Jonas Günther
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








