Am Montag, 15. Juni, wurde ein mutmaßlicher Rohrbruch gemeldet. In einem leerstehenden Gebäude an der Prinzenstraße fand die Polizei eine Indoorplantage mit 1.000 Cannabispflanzen.
Mönchengladbach: Cannabisplantage entdeckt

Mönchengladbach (ost)
Am Montag, den 15. Juni, meldete ein Anwohner gegen 1.20 Uhr einen vermeintlichen Rohrbruch. Aus einem ungenutzten Gebäude in der Prinzenstraße trat offenbar eine stark riechende Flüssigkeit aus.
Die Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr Mönchengladbach betraten daraufhin das Gebäude und machten eine ungewöhnliche Entdeckung: Im Mehrfamilienhaus befand sich eine Indoorplantage mit zahlreichen Cannabispflanzen. Zudem entdeckten die Beamten eine Belüftungsanlage, eine automatische Bewässerungsanlage, eine umfangreiche Verkabelung für die Stromversorgung der Geräte der Plantage sowie einen als Wohnbereich eingerichteten Raum.
Ein spezialisiertes Unternehmen, das von der Polizei beauftragt wurde, baute die Plantage und die dazugehörige Ausrüstung unter Aufsicht der Beamten ab. Insgesamt wurden etwa 1.000 Cannabispflanzen in fortgeschrittenen Wachstumsstadien sichergestellt und anschließend vernichtet.
Aufgrund der gefährlichen Verkabelung der Plantage musste der Strom abgeschaltet werden, damit die NEW diese entfernen konnte. Das gesamte Gebäude wurde daraufhin vom Stromnetz getrennt. Dafür musste vorübergehend die gesamte angrenzende Straße stromlos geschaltet werden.
Der Betreiber der Plantage muss sich nun einem Strafverfahren wegen des unerlaubten Anbaus von Cannabis in übermäßiger Menge stellen. Die Ermittlungen zu möglichen Verdächtigen dauern an. (at)
Quelle: Presseportal








