Eine 93-jährige Frau wurde Opfer eines Trickdiebstahls durch zwei unbekannte Frauen, die hochwertigen Schmuck erbeuteten.
Mönchengladbach: Falsche Handwerkerinnen stehlen Schmuck

Mönchengladbach (ost)
Am Nachmittag des 6. August wurde eine 93-jährige Frau im Bereich Kammerhof in Mönchengladbach Opfer eines Trickdiebstahls. Unbekannte Diebinnen erbeuteten dabei wertvollen Schmuck.
Es wird angenommen, dass die Seniorin gegen 16 Uhr nach Hause kam und von zwei unbekannten Frauen an ihrer Haustür angesprochen wurde. Diese behaupteten, die Wasserleitungen in der Wohnung aufgrund eines angeblichen Rohrbruchs überprüfen zu müssen.
Die erste Frau wird als etwa 20 Jahre alt beschrieben. Sie hat dunkle Haare und trug dunkle Kleidung. Die zweite Frau soll etwa 30 Jahre alt sein und ebenfalls dunkle Haare haben. Sie war in heller Kleidung gekleidet.
Personen, die die beschriebenen Frauen gesehen haben oder sonstige hilfreiche Informationen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02161 290 zu melden.
Es wird erneut darauf hingewiesen: Lassen Sie nur Personen in Ihre Wohnung, deren Legitimation zweifelsfrei feststeht. Im Zweifelsfall halten Sie die Tür geschlossen und überprüfen Sie die Angaben der Personen über die angeblich zuständige Firma oder Behörde telefonisch.
Trickdiebe nutzen oft erfundene Notfälle oder Vorwände, um Zugang zu Wohnungen zu erhalten und gezielt nach Wertsachen zu suchen.
Holen Sie sich im Notfall Unterstützung von Nachbarn oder Angehörigen. Wählen Sie im Notfall bitte die 110.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








