Eine Unbekannte hat diversen Schmuck aus der Wohnung einer Seniorin gestohlen. Die Frau gab sich als Mitarbeiterin der Hausverwaltung aus und verließ die Wohnung nach viereinhalb Stunden.
Mönchengladbach: Falsche Hausverwaltung – 90-Jährige bestohlen

Mönchengladbach (ost)
Am Freitag, dem 18. September, hat eine Unbekannte Schmuck aus der Wohnung einer 90-jährigen Frau im Stadtteil Hardterbroich-Pesch gestohlen.
Die Seniorin berichtete, dass eine fremde Frau in Begleitung eines etwa sieben Jahre alten Kindes gegen 9:00 Uhr an der Wohnungstür klingelte, deren Identität bisher unbekannt ist.
Die Frau behauptete, im Auftrag der Hausverwaltung zu handeln und die Rohrleitungen überprüfen zu müssen, um so Zugang zur Wohnung zu erhalten.
Nach Aussage der Seniorin verweilten die beiden etwa viereinhalb Stunden in der Wohnung, bevor sie diese verließen und die 90-Jährige feststellte, dass zwei Schmuckkästen fehlten.
Die Verdächtige wird als etwa 40-jährige Frau mit einer Körpergröße von 1,70 Metern und hellblonden Haaren beschrieben.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder Informationen zu dem Duo haben, sich unter der Telefonnummer 02161-290 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








