Ein Motorradfahrer flüchtete vor der Polizei, fuhr über rote Ampeln und wurde schließlich gestellt. Bei ihm wurden Drogen und eine gestohlene Feinwaage gefunden.
Mönchengladbach: Gestohlenes Motorrad und Drogen sichergestellt

Mönchengladbach (ost)
Am Montagabend, den 18. Mai, entdeckte eine Streifenbesatzung einen Motorradfahrer, der an der Lüpertzender Straße über eine rote Ampel fuhr. Die Beamten begannen mit der Verfolgung. Während der Flucht überfuhr der Motorradfahrer weitere rote Ampeln. Zeugen zufolge war er mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs.
Der 35-jährige Fahrer wurde schließlich von der Streifenbesatzung an der Pferdmengesstraße gestoppt. Bei ihm wurden verschiedene Betäubungsmittel und eine Feinwaage gefunden. Während der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass das Motorrad als gestohlen gemeldet war. Daher wurde es von den Einsatzkräften sichergestellt.
Ein Drogenvortest ergab ein positives Ergebnis, woraufhin eine Ärztin ihm kurz darauf auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnahm. Gegen den 35-Jährigen wurden Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Diebstahl von Kraftfahrzeugen, Handel mit Betäubungsmitteln sowie eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Fahrens unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen erstattet. (at)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, wies Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen auf.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








