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Mönchengladbach, Heyden: Diensthund Muffin erschnüffelt flüchtigen Fahrzeugführer

Nach einem Verkehrsunfallflucht in Mönchengladbach konnte Diensthund Muffin den flüchtigen Fahrzeugführer erfolgreich aufspüren. Der 25-Jährige stand unter Alkoholeinfluss und erwartet nun ein umfangreiches Ermittlungsverfahren.

Digitalbild beschädigtes Fahrzeug
Foto: Presseportal.de

Mönchengladbach, Heyden (ost)

Früh am Sonntagmorgen (29.03), gegen 01.45 Uhr (WZ), fuhren ein 25-jähriger Mann aus Mönchengladbach und seine 24-jährige weibliche Begleitung mit ihrem Auto die Steinstraße in Richtung Duvenstraße entlang. An der Kreuzung Duvenstraße Ecke Steinstraße verloren sie aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stießen gegen eine Laterne, die wiederum eine benachbarte Lichtzeichenanlage beschädigte.

Daraufhin planten sie, mit ihrem stark beschädigten Auto vom Unfallort zu fliehen. Nach etwa 400 Metern mussten sie ihr stark beschädigtes und nicht mehr fahrbereites Fahrzeug verlassen und beide flüchteten zu Fuß in Richtung Mülgaustraße.

Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass am Fahrzeug unter anderem falsche Kennzeichen angebracht waren und das Fahrzeug nicht mehr versichert war.

Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen wurde zur Ergreifung des flüchtenden 25-Jährigen unter anderem ein Diensthundeführer mit seinem Rottweiler „Muffin“ eingesetzt. Nach einer Verfolgung zu Fuß von etwa 300 Metern erschnüffelte der Diensthund die beiden Flüchtigen.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der 25-Jährige unter Alkoholeinfluss stand und ihm daher auf einer Polizeiwache eine Blutprobe entnommen werden musste. Nachdem er ausgenüchtert war, wurde der Mann aus Mönchengladbach aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Insgesamt entstand erheblicher Sachschaden. Das Auto musste vom Unfallort abgeschleppt werden. Die Laterne und die Lichtzeichenanlage wurden vom zuständigen Notdienst repariert. Bei der Kollision blieb der Mann aus Mönchengladbach unverletzt, die 24-jährige Frau wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der 25-Jährige war bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich bekannt. Ihn erwartet erneut ein umfangreiches Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Versicherungsschutz, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung. (Bi.)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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