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Mönchengladbach: Illegaler Autorennen auf der Theodor-Heuss-Straße

Ein Zeuge alarmierte die Polizei wegen eines illegalen Autorennens. Der Fahrer des schwarzen Range Rovers wurde positiv auf Betäubungsmittel getestet.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Am Montag, den 29. Dezember, gegen 22:15 Uhr, hat ein Augenzeuge die Polizei über ein illegales Autorennen informiert.

Der Zeuge berichtete, dass zwei Autos mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Theodor-Heuss-Straße in Richtung Gartenstraße unterwegs waren. Es handelte sich um einen dunklen BMW und einen schwarzen Range Rover. Andere Verkehrsteilnehmer wurden bei riskanten Fahrmanövern geschnitten.

In der Marktstraße in Rheydt entdeckte eine Streife den schwarzen Range Rover. Die Polizisten führten eine Verkehrskontrolle durch und fanden neben dem 19-jährigen Fahrer vier weitere Insassen im Fahrzeug.

Aufgrund von Anzeichen für Drogenkonsum beim Fahrer führten die Polizisten einen freiwilligen Drogenvortest durch, der positiv ausfiel. Der Fahrer wurde zur Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein und das Auto des 19-Jährigen wurden von den Beamten beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Informationen zum zweiten beteiligten Fahrzeug haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161 290 zu melden. (lh)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 männliche und 60 weibliche Verdächtige. 206 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was einem Anteil von 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtzahl ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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