Am 4. November sollen gegen 0.20 Uhr vier Männer Sprengkörper aus einem Wagen geworfen haben. Das Auto einer 22-Jährigen wurde beschädigt, Passanten wurden möglicherweise getroffen, Hinweise: 02161 290.
Mönchengladbach: Polizei sucht Zeugen in Rheydt

Mönchengladbach (ost)
In der Nacht von Dienstag, 3. November, auf Mittwoch, 4. November, ist es in Rheydt zu einem Vorfall gekommen, bei dem Personen nach ersten Erkenntnissen “Böller” aus einem Auto herausgeworfen haben. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise dazu geben können.
Eine 22-jährige Autofahrerin war eigenen Angaben zufolge gegen 0.20 Uhr mit Freunden auf der Hauptstraße unterwegs, als sie hinter sich einen lauten Knall wahrgenommen habe. Daraufhin sei ihr ein dunkles Auto gefolgt, aus dem die Insassen immer wieder Sprengkörper geworfen haben sollen. Diese hätten teilweise ihr Auto getroffen und beschädigt. Aber auch Fußgänger und ein Radfahrer am Straßenrand sollen laut Aussage der Zeugin getroffen worden und möglicherweise zu Schaden gekommen sein. Sie habe ihre Fahrt in Richtung Bonnenbroich fortgesetzt und sei schließlich umgedreht und denselben Weg zurückgefahren, bis die Unbekannten die Verfolgung beendet hätten.
In dem Wagen sollen insgesamt vier Männer gesessen haben. Die Polizei sucht nun Zeugen, die beobachtet haben, wer genau die Sprengkörper aus dem Auto geworfen hat, und die diese Person womöglich sogar beschreiben können. Gleichzeitig werden die Passanten gesucht, die möglicherweise von den Sprengkörpern getroffen wurden oder die zumindest dadurch gefährdet wurden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02161 290 entgegen. (sts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der registrierten Mordfälle von 380 im Jahr 2022 auf 470 im Jahr 2023 – ein Anstieg um 90 Fälle beziehungsweise rund 23,7 Prozent. Damit war Nordrhein-Westfalen 2023 selbst das Bundesland mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 357 auf 443, die Zahl der Tatverdächtigen von 518 auf 671. Unter ihnen waren 2022 insgesamt 458 Männer und 60 Frauen, 2023 waren es 596 Männer und 75 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 206 auf 310.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
In Nordrhein-Westfalen wurden 2023 insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92 %), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13 %), 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59 %) und 556.792 übrige Sachschadensunfälle (87,36 %). Für die Ortslagen wurden 55.296 Unfälle innerorts (8,68 %), 17.437 außerorts ohne Autobahnen (2,74 %) und 6.889 auf Autobahnen (1,08 %) ausgewiesen; die Prozentangaben beziehen sich jeweils auf die Gesamtzahl der Unfälle. Dabei wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








